Stare Jablonki - Altfinken
Das westmasurische Kleinod Stare Jablonki
Zwischen dem großen und dem kleinen Szelagsee gelegen bietet sich Stare Jablonki als Ausgangspunkt zu einer ganzen Palette von Aktivitätsmöglichkeiten in der masurischen Seenplatte an. In Stare Jablonki selbst lassen sich Wasserfahrzeuge aller Art mieten, die man für Touren oder Ausflüge nutzen kann. Kanus für gemütliche Touren sind da genauso zu haben wie Segelboote für einen sportlichen Segeltörn.
Über den kleinen Szelagsee hat man Anschluss an den Oberlandkanal, auf dem man über abenteuerliche Schiffshebewerke bis zur Ostsee fahren kann. Die Schiffe werden dabei auf Schienenfahrzeuge geladen, die allein von Wasserkraft getrieben, insgesamt über 90 Meter Höhenunterschiede überwinden. Für die Freunde des Campings gibt es in Stare Jablonki einen Campingplatz mit allen Wassersportmöglichkeiten. Wer lieber im Wellnesshotel wohnt findet dort modern eingerichtete Zimmer, vielfältige Wellnessangebote, Angebote für Freizeit und Ausflug und in der Gastronomie landestypische ebenso wie internationale Küche. Wer einmal in Stare Jablonki Wellnessurlaub gemacht hat kommt immer gerne wieder.
Altfinken, Perle inmitten blauer Seen
Aus Alt Jablonken wurde während der nationalsozialistischen Germanisierung 1938 Altfinken. Der Name war also nur sieben Jahre offiziell in Gebrauch, denn nach 1945 wurde er vom polnischen Stare Jablonki ersetzt. Trotzdem wird Altfinken heute als deutsche Bezeichnung von Stare Jablonki, dem ursprünglichen Namen Alt Jablonken, vorgezogen. Wahrscheinlich einfach deswegen, weil ein Fink in deutschen Ohren Sinn macht, wenn auch ein Zusammenhang zu Altfinken unklar ist. Schon Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts war Altfinken ein beliebter ostpreußischer Ausflugsort. Die wunderbare landschaftliche Lage und die ausgedehnten Wälder luden zu Wanderungen und Kutschfahrten ein. Die umliegenden Seen zu Bootspartien oder zur Entenjagd.
In den letzten 20 Jahren hat Altfinken eine stürmische Entwicklung durchgemacht und darf sich nun als moderner Tourismusort bezeichnen. Auch heute noch sind die Sport- und Freizeitmöglichkeiten, die die Seen bieten, ein großer Anziehungspunkt, auch wenn heutige Urlauber andere Wassersportarten wie Surfen oder Wasserski fahren der guten alten Bootspartie vorziehen.
Wellnessurlaub in Masuren, dem Land der Seen
Masuren, wer die Landschaft nicht aus eigenem Erleben oder aus Erzählungen kennt, der wird sie vielleicht aus der Literatur kennen, denn Günter Grass hat Masuren nicht nur in der „Blechtrommel“, sondern in vielen seiner Bücher und Geschichten ein Denkmal gesetzt. Die Großartigkeit der weiten Landschaft und die große Eigenständigkeit des dort lebenden Menschenschlages kennt der Literaturfreund, ohne dort gewesen zu sein. Wer für seinen Kur- oder Wellnessurlaub Masuren wählt, der ist vielleicht von Grass´ grandiosen Landschaftsbeschreibungen in diese Weltenregion gelockt worden. Er wird nicht enttäuscht sein! Auch wenn die touristische Entwicklung der letzten Jahre rasant war und die Qualität der Angebote mit jedem europäischen Standard mithalten kann, so ist doch die Weite und Ruhe durch die schiere Größe dieser Region nicht mit anderen touristisch genutzten Gegenden vergleichbar. Unverbaute Seeufer, stille Wanderwege, Vogelschutzgebiete in unberührten Schilfgürteln und die Unendlichkeit dieser Wälder lassen ein eher kanadisches Urlaubsgefühl aufkommen – so man das sucht. Die andere Seite wird auch geboten mit den Ausflugsschiffen der Weißen Flotte, geführten, abenteuerlichen Kajak- oder Kanutouren, lustigen Rutschpartien nicht im Freizeitpark, sondern in den Wasserrinnen an den Schiffshebewerken. Kur- oder Wellnessurlaub in Masuren bietet dem Aktivurlauber ebenso viel, wie dem Ruhe suchenden Naturgenießer.
Geschenk der Eiszeit: Die Masurische Seenplatte
Wer die Mecklenburgische Seenplatte kennt und wegen der Vielfalt ihrer Gewässer liebt, der muss wissen, dass es die Masurische Seenplatte auf über drei mal so viele Seen bringt! Beide Landschaften verdanken wir den Gletschern der Eiszeit und ihren Moränen. Sie haben die Seen und ihre vielfältigen Verbindungen aus dem Baltischen Rücken herausgeschliffen und uns dieses besondere Landschaftsbild beschert.
Wo die Natur an eine Verbindung nicht „gedacht“ hat, da hat der Mensch in den letzten Jahrhunderten eingegriffen und ein weit verzweigtes Kanalsystem geschaffen. Es ist zum großen Teil noch heute funktionsfähig und schiffbar und so sind tagelange, ja wochenlange Touren möglich, bei denen sich das entspannende Gleiten auf einsamen Wasserflächen mit dem Erlebnis der technischen Meisterleistungen des 19 Jahrhunderts abwechselt. Es ist schon ein ganz eigenes Gefühl, mit einem Kajak, einer Yacht oder einem ganzen Ausflugsschiff auf Schienen einen steilen Hang hinauf gezogen zu werden. All diese Anlagen werden liebevoll gepflegt und instand gehalten. Dem technisch Interessierten stehen sie an vielen Stellen zur Besichtigung offen und sorgen auch bei den mitreisenden Kindern immer wieder für staunende Gesichter.
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