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Rumia - Rahmel und Dreistadt

Drei Städte, ein Name: Dreistadt

Danzig (Gdansk), Gdingen (Gdynia) und Zoppot (Sopot) haben sich zu einer Wirtschaftsregion an der ehemals ostpreußischen Ostseeküste zusammengeschlossen. Mit zu dieser Region gehören auch noch weitere kleinere Städte und Orte wie zum Beispiel Rumia. Was soll in kurzen Worten über eine so geschichtsträchtige Region berichtet werden? Danzig steht für jahrhundertealte Tradition und Kultur einer ehemaligen Hansestadt. Danzig steht auch für Kriegszerstörung und Wiederaufbau. Danzig AltstadtVielen Deutschen ist Danzig aus den Beschreibungen von Günther Grass vertraut, der seiner Heimatstadt in verschiedenen seiner Werke ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
Die Hafenfunktionen hat heute weitgehend Gdynia übernommen, das in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, als Polen einen Korridor zur Ostsee erhielt, innerhalb weniger Jahre vom Fischerdorf zum Marine- und Handelshafen ausgebaut wurde. An Sehenswürdigkeiten bietet Gdynia heute das Ozeanographische Museum, den Zerstörer Blyskawica und das Segelschulschiff Dar Pomorze, die an der Südmole besichtigt werden können.
Sopot ist das Seebad der Dreistadt. Gelegen zwischen den Wäldern des Naturparks Dreistadt und den Sandstränden der Danziger Bucht, wurde Zopot schon im 16. Jahrhundert von den Danziger Patrizierfamilien als Erholungsort genutzt. Heute gibt es in Sopot eine Vielzahl moderner Hotels mit einem breiten Spektrum an Wellnessangeboten. So vereinigt Dreistadt mit der wunderbar restaurierten Kulturmetropole Danzig, der Hafenstadt Gdingen und dem Seebad Zoppot alle Bereiche des Lebens in dieser Ostseeregion zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum.

Rumia – Rahmel. Namen sind Geschichte

Die Geschichte der Ortsnamen in dieser Region ist für den Außenstehenden schlicht verwirrend. Im Falle von Rumia war dieser polnische Name über Jahrhunderte in Gebrauch, erst mit der Ersten Gdingen - Gdynia PolenPolnischen Teilung 1772 kam der Ort zu Preußen und hieß hinfort Rahmel, wechselte im weiteren Verlauf der Geschichte noch mehrmals Herrschaft und Namen. Umgekehrt startete Gdingen mit dem deutschen Namen in die schriftlich aufgezeichnete Geschichte, wurde später als Gdynia von Polen zum Hafen ausgebaut. Die Nationalsozialisten verpassten dem für sie kriegswichtigen Ostseehafen den martialischen Namen Gotenhafen, der aber mit Kriegsende wieder Gdynia Platz machte. Das heutige Rumia ist geprägt von sanfter touristischer Entwicklung. Die Umgebung lädt zum Spazieren gehen und Wandern ein, der neun Kilometer entfernte Strand bietet alle Möglichkeiten zu sportlichen Aktivitäten bis hin zum Surfen und Kitesurfen. Die Hotels und Pensionen in Rumia bieten ein breites Spektrum an Wellness- und Freizeitangeboten. Besondere Sehenswürdigkeit ist einer der größten europäischen Kakteengärten.

Ostseeurlaub im Duft der Geschichte

Ostseeurlaub verbindet sich für viele Menschen mit Bildern, die sie aus Literatur oder Film kennen. Von Manns „Buddenbrooks“ über Grass´ “Blechtrommel“ bis zu Johnsons „Jahrestagen“, egal ob man die Bilder aus der literarischen Vorlage oder aus einer der vielen Verfilmungen bezieht, immer sieht man weiß gekleidete Damen mit Sonnenschirmchen über Strandpromenaden stöckeln, Sopot - Zoppot PolenFamilienpatriarchen, die im Strandkorb über Kinder in gestreiften Badeanzügen das Regiment führen, malerische Molen, edle Villen, Grand Hotels. Wer heute in den liebevoll wieder hergerichteten Ostseebädern Urlaub macht, kann in dieses Flair der Belle Epoque eintauchen, ohne auf modernen Komfort, Service und alle Aktivitäten eines zeitgemäßen Urlaubs verzichten zu müssen. So haben die schrecklichen Wirren der Geschichte, die diese Region immer wieder erschütterten, die Kriegszerstörungen, die lähmende Zeit kommunistischer Herrschaft, letztlich auch ihr Gutes. Viele architektonische Kleinodien der alten Seebäder blieben erhalten und konnten nach der politischen Wende in den achtziger Jahren modern aber mit Fingerspitzengefühl wieder einer touristischen Nutzung zugeführt werden. Natürlich entstanden auch neue, moderne touristische Bauten, aber das stark ausgeprägte Geschichtsbewusstein der Polen hat die schlimmsten Bausünden verhindert und macht einen Ostseeurlaub über weite Strecken zu einem Eintauchen in das nostalgische Gefühl einer verlorenen Zeit, jenseits von Hektik und Stress der Moderne.

Wellnesshotels am Ostseestrand

Die Kombination von Strandurlaub mit der Buchung eines Wellnesshotels erlaubt dem Ostseeurlauber einen Urlaub mit fast nicht zu überbietendem Erholungsfaktor. Die großen Gdynia - Gdingen HafenWellnesshotels an der polnischen Ostseeküste bieten das komplette Spektrum an Anwendungen im Kur-, Wellness- und Beautybereich, das alte Strandkorbflair der Ostseebäder und gleichzeitig alle Freizeitmöglichkeiten eines modernen Strandlebens.
Buchen Sie einen Surfkurs und lassen Sie die verkrampfte Muskulatur anschließend in einer entspannenden Massage verwöhnen. Nutzen Sie, wenn Sie schon ein Könner sind, die kräftigen Winde zu gewagten Sprüngen mit dem Surfbrett und entspannen Sie abends in einem der Wellnesshotels in der Saunalandschaft. Verdösen Sie einen Tag im Strandkorb oder lesen Sie den dicken Roman, den Sie schon seit Jahren lesen wollten und nutzen Sie als Gegengewicht anschließend den Fitnessbereich Ihres Wellnesshotels. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, die Entspannungsvarianten eines Urlaubs an der Ostsee auszuloten.

 
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