Asthma beeinträchtigt die Lebensqualität, Kuren können helfen.
Asthma folgt nicht immer auf schwere Infektionen. Sehr häufig ist es auch das allergische Asthma, dass die Patienten belastet. Kuren sind wichtige Anlaufstellen für die Erkrankten. Betroffen sind nicht nur Jugendliche oder Menschen in der zweiten Lebenshälfte, auch Kinder können erkranken. Bei ihnen sind tatsächlich meist Allergien die Ursache. Die Folgen sind belastend. Nicht nur in der Schule drohen die betroffenen Kinder zu Außenseitern zu werden. Sie können auch in der Freizeit viele Dinge nicht so unbeschwert genießen wie ihre Freunde. Damit asthmatische Kinder nicht zu Stubenhockern werden, gibt es Kuren. Hier lernen die Kinder nicht nur, was Asthma eigentlich ist. Sie erfahren auch alles über die Erkrankung. Um sich selbst zu schützen, müssen sie lernen, mögliche Auslöser schnell zu erkennen. Sind es z. B. Lebensmittel, können auch schon kleine Kinder lernen, dass sie nicht alles essen dürfen, ohne dass die Unbedenklichkeit geklärt ist. Sie lernen außerdem während der Kuren, wie sie sich bei einem Asthmaanfall verhalten müssen. Das Erlernte hilft ihnen, im Falle des Falles nicht in Panik zu geraten, auch dann nicht, wenn niemand in der Nähe ist, der helfen kann. Manche Patienten mit Asthma führen ein Asthmaspray mit sich. Die Benutzung will jedoch gelernt sein. Das kurze Schütteln des Dosieraerosols, die Sprühstöße bei geschlossenem Mund und dem gleichzeitig tiefen Einatmen sind vor allem für ältere Patienten nicht immer leicht. Nach einigen Jahren mit Asthma kann sich zudem eine gewisse Nachlässigkeit einstellen. Denen gilt es während der Kuren zu begegnen, was in den Aufgabenbereich der medizinischen Fachkräfte fällt. Asthmatiker sollen sich nicht zurückziehen. Egal welchen Alters sie sind, es gibt viele Freizeitaktivitäten, die für sie geeignet sind. Während der Kuren können alle Urlauber ausprobieren, was ihnen besonders viel Spaß macht und sie nicht überlastet. Asthma lässt sich vor allem mit ruhigen Sportarten gut verbinden. Manche Ausdauersportarten sind weniger geeignet, weil sie bei Asthma das Herz überlasten können. Aus diesem Grund bieten viele Kuren die Möglichkeit, das Nordic Walking zu erlernen. Für Kinder und Jugendliche sind Atemübungen während der Kur besonders wichtig. Mit etwas Routine können sie so leichte Atemprobleme ohne Medikamente behandeln. Patienten mit solchen Symptomen sind oft stressanfällig. Mit Entspannungsübungen können während des Aufenthaltes die richtigen Praktiken vermittelt werden, die die Betroffenen stressresistenter werden lassen. Solche Kurse, wie die rund um die richtige Atmung, finden meist in Kursen in der Gruppe statt. Sie sind auch für Erwachsene geeignet. Gemeinsame Ausflüge stehen ebenfalls auf der Prioritätenliste weit oben. Kinder genießen Ausflüge aufs Meer oder in die Berge. Familien, die mit ihren erkrankten Kindern anreisen, können sich Fahrräder leihen und Radtouren unternehmen. Kurhotels liegen in klimatisch günstigen Gebieten. Die sehr reine und oft auch würzige Luft ist angenehm zu atmen und besonders für die Kurgäste wichtig, die solche gesunden Lebensbedingungen zu Hause nicht haben.
Eine Übersicht über die Möglichkeiten Asthma während der Kuren zu behandeln, finden sich unter www.kur-wellness.de.






Zu viel Asthma?
Mit den modernen Medikamenten ist die Tendenz zu mehr Asthma so erschreckend, dass man fragt, ob die Medikamente selbst Schuld sind und ob nicht etwa ein Asthmasprayeffekt eine Rolle spielt. Die Fachwelt selbst findet keine Erklärung wie Umweltbelastung für die Zunahme der Erkrankungen.
Die von der Fachwelt propagierte Unausweichlichkeit der chemischen Mittel, die nur die Symptome durch Erweiterung der Bronchien oder durch deren Beruhigung mit Kortisonpräparaten bekämpfen, ist physiologisch gesehen unhaltbar. Die Argumente der Fachärzte und Pharmaleute sind unwissenschaftlich.
Siehe das Bild bei http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Respp.pdf dass die Funktion der „Atmungspumpe „ (Respiratory pump) beschreibt und von Dr. Steven Alexander PhD stammt.
Laut dem Bild wird bei der Einatmung als natürliche Gesetzmäßigkeit der Druck im Bauchraum erhöht. Wenn man gegen diesen festgelegten Funktionsablauf verstößt, in dem man die Bauchmuskeln absichtlich entspannt, so wird die Atmung zunehmend flach und schließlich asthmatypisch. Die Regel der Fachärzte über die womöglich lebenslange Einnahme der Symptomunterdrücker muss also bei näherem Hinsehen als suspekt gelten, wenn die Schwäche und Stärke der Einatmung vom Bauchdruck und somit von
der Wechselwirkung abhängt. Die Fachärzte vertun sich und sie übersehen einen natürlichen Mechanismus, der offensichtlich krankengymnastisch bzw. atemtherapeutisch zu behandeln wäre. Für eine normale Einatmung kann man zu asiatischen Methoden (qigong, Zen etc.) greifen, wo die Bauchatmung eher als „Luft in den Bauch drücken“, denn eine ruhige Prozedur ohne Anstrengung bedeutet. Leider werden diese Methoden oft mit europäischen Augen gesehen, so dass der wirkliche Sinn des „Bauchdruckatmens“ oder aber des „Tandenatmens“ verborgen bleibt. Der Sinn und das Leitprinzip ist unter anderem, dass diese Form der Atmung mit Druck die Einatmung fördert. Für Beispiele der Beschreibungen, wo die Bauchatmung unverfälscht erscheint, siehe http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und
http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Diese Texte sind wohl als „Asiatica“ und nicht als „Esoterik (ohne Wissenschaft) einzureihen. Selbstverständlich erfordert die Praxis eine andere Grundeinstellung als die des Asthmatikers mit hohem Medikamentenkonsum und gar keiner Neigung zur Fitness. Richard Friedel
Bei weiteren Diskussionen zum Thema “Zu viel Asthma?” wurde der Unterschied zwischen fernöstlichen und europäischen Atemtechniken angezweifelt. Schließlich sind ja Merkmale wie Unterbauchdruck bei der Einatmung auch in Europa in Lehrbüchern beschrieben.
Ein wichtiger Unterschied liegt darin, dass nach dem „Großem Buch von richtigem Atmen“ von T. Nakamura http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und anderen Quellen der Unterbauchdruck physikalisch-therapeutisch trainiert wird, d. h. mit Bewusstmachung und Einüben eines Bewegungsablaufes.
Bei europäischen Büchern über Atemübungen hingegen wird nicht gesagt, dass es auf eine Steigerung des Druckes im Unterbauch mit Bauchmuskelkraft zwecks Verbesserung der „(Ein)atmung ankommt. Der Teufel steckt also im Detail.